Trichterleid

Jeder hat ab und an harte Zeiten – gerade dann, wenn die Gesundheit mal wieder nicht so will wie wir uns das vorstellen. Auch unseren Tieren geht es manchmal so.

Und wenn es unabdingbar ist, dass unsere Haustiere davon abgehalten werden an die Wunde zu gelangen muß für einige Tage ein Trichter getragen werden.

Meiner Erfahrung nach hat dies für den Tierhalter ungeahnte Folgen: Mitleid, Sorge und meist auch Trauer, dass dieser vermeintliche Störenfried dem Tier um den Hals geschnallt wird. Und es davon abhält, in Ruhe zu fressen, Wasser zu sich zu nehmen, zu spielen, unbehelligt durch Türrahmen zu kommen usw. usf.

In der Regel ist es jedoch so, daß sich die Tiere sehr rasch innerhalb weniger Tage an diesen neuen Störenfried gewöhnen. Immer wieder erlebe ich, daß ein besorgter Tierhalter den Trichter entfernt und versichert, er passe genau auf, daß das Tier nicht an die Wunde gelangt. Und nicht nur einmal landet genau dieses beobachtete Tier dann doch innerhalb kürzester Zeit wieder auf meinem Operationstisch, weil eine erneute Narkose sein muß, um die Wunde ein zweites Mal zu schließen.

Von einem ganz besonderen Fall kann ich aus eigener Erfahrung berichten: mein Rudelmitglied BRENDA mußte nach einer Operation mit einem Trichter vorlieb nehmen. Was soll ich Ihnen sagen: bei Brenda wirkte der Trichter als regelrechter Selbstvertrauens-Booster. Sie war durch nichts und niemanden zu stoppen – denn sie hat recht schnell gelernt, daß sie beim Tragen des Trichters eine ganz besondere Rolle in unserem Rudel eingenommen hat.

Verzweifeln Sie also nicht und stehen Sie die notwendige Zeit mit Trichter durch – denn nur so ist gewährleistet, daß die Wunde rasch und erfolgreich abheilen kann.

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Illegaler Welpenhandel – ein aktuelles Thema!

Es wird wieder Zeit für ein Posting in meiner “Illegale Welpentierhandel”-Postingreihe.

Meist sagen Bilder ja mehr als Worte. Deswegen möchte ich heute ein Video mit Ihnen teilen, das mir sehr gut gefallen hat und dessen Tatsachen nicht von der Hand zu weisen sind.

Teilen Sie es bitte mit all Ihren Kontakten – nur so gelingt es uns, dieses schmutzige Geschäft einzudämmen und über kurz oder lang unschädlich zu machen.

https://www.youtube.com/watch?v=d0_k6Si4iT8

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Haben Sie es schon gelesen? Die Betrüger werden immer ausgefuchster und haben jetzt die Hundehalter im Visier.

In Kärnten ist ein Unbekannter mit einem Chip-Lesegerät unterwegs, der vorgibt, vom Ordnungsamt beauftragt zu werden, die Chip-Registrierung zu überprüfen. Er scannt den Chip des Hundes und kann angeblich feststellen, dass der Hund NICHT auf den Hundehalter registriert ist. Dafür verlangt er dann Strafgeld.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche Überprüfungen nur unter amtstierärztlicher Aufsicht bzw. von Tierärzten durchgeführt werden. Tierhalter auf der Strasse anzuhalten und zu überprüfen ist nicht die Vorgehensweise seitens des Landes!

Alle Informationen finden Sie z. Bsp. auf http://www.krone.at/Tierecke/Krimineller_zockt_Kaerntner_Hundebesitzer_ab-Mikrochip-Pflicht-Story-421754

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Vor einiger Zeit hatte ich einen Patienten, bei dem guter Rat teuer war. LIA ist ein niedliches, kleines braunes Kaninchenmädchen, das seit langer Zeit mit hartnäckigen Atemproblemen und Schnupfen kämpfte.
Sie wurde auf Vieles untersucht u.a. auf Schnupfen oder auch auf eine Allergie. Nichts jedoch half.

Kaninchenschnupfen zeigt sich beim Kaninchen durch typische Symptome. Bei erkrankten Tieren sondert die Nase vermehrt Sekret ab. Oftmals hört der Tierbesitzer bei seinem Kaninchen ungewohnte Atemgeräusche durch die erschwerte Nasenatmung oder er bemerkt, dass es durch das Maul atmet.

Schnell kann sich der Kaninchenschnupfen zu einer Lungenentzündung oder aber zu einer Ohrenentzündung entwickeln.

Gott sei Dank haben wir uns die Nase des Kaninchens auch einmal inwendig angesehen. Der kleine Nager hatte viele Haare in der Nase, die wir mittels einer Pinzette entfernen konnte.

Nicht jedes Kaninchenniesen muss Schnupfen bedeuten!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Ich habe etwas gefunden, das Fellnasen genauso verwenden können wie wir Menschen. Es ist für beide nützlich, leicht anwendbar und immer wieder zu gebrauchen.

Ich habe ORBILOC schon einmal vorgestellt – es ist dies ein “Leuchti”, das nicht nur Ihren Hund in der Nacht sichtbarer macht. Dieses Leuchti können nämlich auch Sie selbst verwenden. Egal ob Sie des Nachts auf unbeleuchteten Wegen nach Hause gehen oder ob Sie sich einfach sicherer fühlen wollen.

Das ORBILOC gibt es in verschiedenen Farben und sollte in jeder Handtasche, in jedem Autohandschuhfach oder in jedem Hunderucksack zu finden sein! Außerdem können Sie die Batterie jederzeit einfach und ohne Probleme selbst austauschen. www.orbiloc.com

Kommen Sie vorbei und sehen sich das ORBILOC einmal aus der Nähe an!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

#leuchti #orbiloc #tierarzt #tierärztin

 

Nicht nur zu Halloween jagen uns manchmal Eulen oder andere Waldbewohner ganz gehörige Angst ein. Wenn nächtens ein langanhaltendes “buhu… buhu…” ertönt. Denn da sucht der Uhu potenzielle Partnerinnen. Aber nicht nur der Uhu, auch der Sperlingskauz und Raufußkauz versucht, die Dame des Herzens zu finden.

 


Wie die Bundesforste verlauten lassen (und ich darf die Bundesforste phasenweise zitieren), ist die Herbstzeit die Balzzeit. Manche Eulenarten sind sog. “Early Birds” und buhlen um die wenigen verbleibenden Nisthöhlen in Österreichs Wäldern. Von den zehn heimischen Eulenarten gelten sieben bereits als gefährdet, da ihre natürlichen Lebensräume zunehmend schwinden.

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) starten nun in Zusammenarbeit mit BirdLife Österreich ein weitreichendes
Naturschutzprojekt, das den Waldvögeln in ÖBf-Wäldern zukünftig wieder mehr Lebensraum bieten soll. Bis zum Jahr 2020 werden
insgesamt 484 Waldgebiete als Vogelschutz-Inseln ausgewiesen. “Als größter Naturraummanager und Waldbesitzer des Landes ist es uns ein Anliegen, die natürlichen Lebensräume der Waldvögel zu erhalten und ihre Artenvielfalt im Sinne der Nachhaltigkeit zu fördern”, so Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste. Und weiter: “In den kommenden Jahren richten wir deshalb in jedem unserer 121 Forstreviere vier sogenannte Biodiversitätsinseln ein und überlassen diese bewusst wieder ganz der Natur und ihren Bewohnern.”

Gerhard Loupal, Präsident von BirdLife Österreich, ergänzt: “Von den
133 Waldvogelarten in Österreich steht knapp die Hälfte auf der Roten Liste. Durch gezielte Schutzmaßnahmen wollen wir Populationszuwächse erreichen und dafür sorgen, dass seltene Arten bei uns auch in Zukunft heimisch bleiben.” Neben schützenswerten Eulenarten sind es vor allem gefährdete Spechtarten wie Weißrückenspecht oder Mittelspecht sowie Waldvögel mit klingenden Namen wie Ziegenmelker, Halsbandschnäpper oder Baumpieper, deren Verbreitung gefördert werden soll.

Für mehr Details klicken Sie bitte auf:

Österreichische Bundesforste
www.bundesforste.at

oder

BirdLife Österreich
www.birdlife.at

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Haben Sie schon von KIMI gehört? Die VIER PFOTEN #SaveKimi-Kampagne hatte zur Folge, dass es zu mehr als 50.000 neuen Protest-Emails an Burberry in einer Woche kam!

VIER PFOTEN startete eine Anti-Pelz-Kampagne mit dem Titel “Wenn ich groß bin, werde ich ein Pelzkragen” – und ist damit sehr erfolgreich. Der Fuchswelpe Kimi – das Gesicht der Kampagne hat einen eigenen Facebook- und Instagram-Account. Und hat damit nach einer Woche über 11.500 Facebook-Fans. Worum geht es?

Die Geschichte handelt von einem kleinen Fuchs, der in einer finnischen Pelzfarm lebt. Er erzählt täglich auf sehr anrührende und kindliche Weise von seinem Leben und dem seiner Freunde.

Was ist daran so außergewöhnlich? Dass dahinter ein Countdown steckt. Nämlich der, dass KIMI nur noch 14 Tage bleiben. Nämlich 14 Tage bis zur sogenannten “Pelzernte” – nämlich bis zu dem Tag, an dem die Tiere getötet werden.

Sogar viele Prominente, vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, schicken Unterstützungs-Postings und -Mails. z. Bsp. Fifi Pissecker, Nelly Baumann (Ehefrau und Managerin von
Starfotograf Manfred Baumann), Katerina Jacob, Diana
Eichhorn oder auch Ex-Mister Tim Wielandt.

Wenn auch Sie sich für die Tiere und gegen die “Pelzfarmen” entscheiden wollen – hier finden Sie weitere Informationen:

#SaveKimi: “Wenn ich groß bin” (Langversion):
http://www.youtube.com/watch?v=p7BCN_SBpOw&feature=youtu.be
#SaveKimi: “Wenn ich groß bin” (Kurz-Clip)
http://www.youtube.com/watch?v=-8eV6jRjADo&feature=youtu.be

#SaveKimi
pelz-frei.org
Facebook.com/BeFurFree
instagram.com/savekimi

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Welttierschutztag. Was heisst das eigentlich?

Am Samstag, 4. Oktober 2014 fand der 82. Welttierschutztag statt. Der Welttierschutztag wurde 1929 auf dem dritten Internationalen Tierschutzkongress in Wien beschlossen. Der 4.10. ist nicht zufällig gewählt: ist dies doch auch der Namenstag von Franz von Assisi. Der Heilige war ja für seine Tierliebe berühmt.

Egal ob Massentierhaltung, illegaler Welpenhandel, Tierversuche uvm. Tiere brauchen unsere Hilfe und Unterstützung. Und vielleicht ist so ein Welttierschutztag eine gute Gelegenheit, um etwas Gutes zu tun. Im Idealfall wirkt das Engagement nachhaltig und der Welttierschutztag ist nur die Initialzündung.

Ihre Tierärztin Verena Senoner

ADIPOSITAS – gewichtige Probleme bei Hund und Katz!

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Adipositas gilt bereits als häufigste fütterungsbedingte Erkrankung bei Hunden und Katzen. Wussten Sie das? Die Auswirkungen sind wie bei uns Menschen fatal. Aber dies ist kein Thema unserer Zeit, auch wenn wir das manchmal glauben wollen.

Bereits in den 70er Jahren publizierten Spezialisten, dass etwa 30% der Hunde in Nord- und Westdeutschland übermäßigen Fettansatz aufwiesen.

 

Es gibt einige Hunderassen, die lt. Studien sehr oft an Übergewicht leiden – allerdings ist es so, dass diese Hunderassen über den Beobachtungszeitraum sehr populär waren. Labrador, Golden Retriever, Beagle, Spaniel, Basset, Boxer, Rottweiler und einige Terrier-Rassen sind die “genetisch bedingte” Risikogruppe. Wie vielen von uns bekannt erhöht die Kastration das Risiko, dass das geliebte Haustier da und dort ein wenig Fett anlegt. Die Kastration führt zu einer Reduktion der spontanen Bewegungsaktivität – dies führt dazu, dass das “normale” Futter oft einfach zu nährstoffreich bzw. zu hoch dosiert ist. In manchen Fällen kann es nötig sein, die Energiezufuhr um bis zu 30% zu senken.

Ich muss Ihnen jedoch einmal ganz klar gratulieren! Wozu werden Sie sich jetzt fragen. In älteren Studien aus den 1970er Jahren wurde ein höherer Anteil an fettleibigen Hunden unter jenen gefunden, die mit hausgemachten Futter (heute b.a.r.f. genannt) gefüttert wurden als unter jenen, die Fertigfutter erhielten. In aktuellen Erhebungen konnte jedoch keine Verbindung zwischen dem Futtermitteltyp (Feuchtfutter, Trockenfutter, hausgemachte Rationen oder b.a.r.f.) und dem Auftreten von Adipositas gefunden werden. Heisst das doch, dass sich heutzutage viele der Hundehalter sehr gut informieren, wie Sie Ihren tierischen Lebenspartner verwöhnen und ernähren.

Sollten Sie dennoch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren! Ich freue mich auf Sie und Ihren tierischen Freund!

Ihre Tierärztin Verena Senoner!

 

Samtpfoten – Stubentiger – reissende Bestien?

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Unsere heutige “Wussten Sie schon … “-Kategorie ist den Stubentigern gewidmet, die seit Jahrhunderten um nicht zu sagen Jahrtausenden zu unseren liebsten Haustieren zählen.

Ist Ihnen bewusst, dass unsere schnurrenden, miauenden und sanften Samtpfoten fleischfressende Raubtiere mit kräftigen Kiefermuskeln und scharfen Zähnen sind?

Mit ihren stark ausgebildeten Reißzähnen können Fleisch und kleine Knochen zerkleinert werden. Die Eckzähne dienen vornehmlich dem Beutefang und dem Festhalten und Tragen der Beute. In ihrem natürlichen Lebensraum ernähren sie sich ausschließlich von kleinen Säugetieren (z. Bsp. Mäusen, Hamstern, etc.) und je nach natürlichem Beuteangebot auch in geringerem Maße von Vögeln, Amphibien, Reptilien und Spinnen.

Katzen können salzig, sauer und bitter unterscheiden, den süßen Geschmack können sie nicht wahrnehmen. Durch eine Erkältung jedoch können Katzen ihren Geruchssinn einbüßen und so den Appetit verlieren.

Was aber ist der große Unterschied im Bereich der Ernährung in den letzten Jahrzehnten?

Dem Fertigfutter werden mittlerweile bestimmte essentielle Nahrungsbestandteile wie z. Bsp. Taurin, Arginin, Lysin, Methionin, Cystein und Nicotinsäure künstlich zugesetzt. Bei der Verfütterung von menschlichen Speiseresten wurden diese Stoffe nur unzureichend zugeführt.

Lassen Sie sich nicht verunsichern in Sachen Fertigfutter – achten Sie auf die Inhaltsstoffe und suchen Sie ein Futter, das nicht nur gesund ist, die notwendigen Inhaltsstoffe enthält sondern Ihrer Samtpfote auch richtig gut schmeckt!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

 

Blickwinkel Hundeaugen!

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Manchmal erscheint uns die Welt grau in grau. Dann gibt es wieder Tage, da sehen wir alles rosarot. Gehen Sie doch einmal im Frühling mit offenen Augen durch die Landschaft.
Die prächtige Farbenpracht lässt keinen von uns Menschen unbeeindruckt.

 

Was aber sehen unsere treuen vierbeinigen Gefährten, wenn sie mit uns unterwegs sind? Dass Hunde nur schwarz und weiß sehen ist ein alter Mythos, der schon lange widerlegt werden konnte.
Menschen sehen die Farben rot, grün und blau. Aus diesen Farben entsteht ein Farbspektrum, das wir alle kennen. Beim Hund fehlt die Farbe rot – diese Farbe erkennt ein Hund also nicht. Die Sehschärfe ist vermutlich geringer als beim Menschen – vor allem ist sie auf Bewegung optimiert. Der Grund dafür liegt wohl in den Vorfahren unserer Haushunde – Wölfe mussten ihre Beute optisch selektieren.

Wenn Sie also das nächste Mal mit Ihrem Hund spazierengehen – sehen Sie die Welt doch mal mit seinen Augen!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Das FLOH-Debakel – Teil 1!

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Mit April des Jahres betreten naturgemäss Insekten die Bühne, die Katzen- sowie auch Hundehalter fürchten: die Rede ist von FLÖHEN.

Flöhe gehören zur Klasse der Insekten. Sie besitzen anstelle von Flügeln Sprungbeine. Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Blut, das mittels stechend-saugender Mundwerkzeuge aufgenommen wird. Es gibt über 2.500 Floharten.

Wann ist die Gefahr durch Flöhe am größten?
In der Natur spielt sich die Flohsaison zwischen Ende April und Ende November ab. Allerdings sind Flöhe durch unsere beheizten und mit Teppichen ausgelegten Wohnungen zu einem Ganzjahresproblem geworden. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Tier das ganze Jahr hindurch kontinuierlich behandeln.

Was ist so gefährlich an Flöhen?
Flöhe beeinträchtigen Ihren Hund oder Ihre Katze sehr: Sie plagen Ihr Tier nicht nur durch den ständigen Juckreiz, sondern können auch Krankheiten übertragen.
Beobachten Sie Ihren Hund oder Ihre Katze daher ganz genau. Ständiges Kratzen, sich belecken und Unruhe sind ein erstes Alarmsignal. Suchen Sie bei einem Verdacht umgehend den Tierarzt auf!

Flöhe können folgende Krankheiten / Parasiten auslösen oder übertragen:
• Flohallergie-Dermatitis (FAD):
Bei jedem Flohstich wird eine kleine Menge Flohspeichel in die Haut injiziert, der bei Ihrem Hund / Ihrer Katze eine allergische Reaktion auslösen kann. Die Flohstichallergie geht mit Rötungen, Haarausfall, Krustenbildung und heftigem Juckreiz einher. Bakterielle Infektionen können darüber hinaus eitrige Hautveränderungen verursachen. Am häufigsten betroffen sind Hals, Rücken, Schwanzwurzel und Bauch.
• Bandwürmer (Dipylidium caninum):
Die Bandwurmeier werden von den Flohlarven bei der Nahrungsaufnahme aufgenommen. Aus diesen Eiern entwickeln sich in der Larve und später im Floh infektiöse Bandwurmstadien. Wird nun ein infizierter Floh verschluckt, setzt sich im Darm des Tieres ein Bandwurm fest.
• Blutarmut (Anämie):
Hiervon können besonders Welpen und junge Kätzchen betroffen sein. Weibliche Flöhe nehmen das 15-fache ihres Körpergewichts pro Tag an Blut auf. 220 Flöhe konsumieren so etwa 10 % des Blutes eines 0,5 kg schweren Jungtieres.

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Mehr Schweinchen? Nein, Meerschweinchen Teil 1!

Wussten Sie eigentlich schon, dass nicht nur Hunde oder Katzen eine Eingewöhnungszeit brauchen, um sich in der neuen Familie bzw. im neuen Zuhause einzuleben?

Tiere, die meist als Geschenk für Kinder gedacht sind, denen aber oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird sind MEERSCHWEINCHEN. Ihnen möchte ich Ihnen eine kleine Mini-Posting-Reihe widmen.

Ist Ihnen bewusst, dass Meerschweinchen sehr kommunikative Tiere sind? Sie sollten nur in Gruppen oder zumindest paarweise gehalten werden – sie grummeln, pfeifen und quieken und unterhalten sich sehr gerne miteinander. Eine Einzelhaltung ist nicht artgerecht, und eine Gruppe von mehreren Tieren bereitet Ihnen nicht viel mehr Arbeit. Aber Vorsicht! Kaninchen sind als Käfiggenossen nicht geeignet!

Was muss man beim neuen Zuhause der kleinen Nager beachten?

Der Meerschweinchen-Käfig (oder das Außengehege) muss genug Bewegungsfreiheit für die Tiere bieten. Trotzdem ist ein täglicher Auslauf wichtig. Aber auch im Käfig sollten Sie für genügend Abwechslung durch Knabbereien und Meerschweinchen-Zubehör (zum Beispiel Häuschen oder Tunnel) sorgen.

Die kleinen Nager suchen sich auch sehr gerne Verstecke, um mit sich alleine zu sein. Bitte drängen Sie die Meerschweinchen auf keinen Fall, diese Verstecke ungewollt zu verlassen!

Freuen Sie sich auf die Informationen über Ernährung und Gesundheitsvorsorge bei den kommunikativen Gesellen!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Mehr Schweinchen? Nein, Meerschweinchen Teil 2

Wie versprochen heute ein kleiner Exkurs zur Gesundheitsvorsorge bei den beliebten Meerschweinchen:

Mit kleinen regelmässigen Gesundheitsschecks können Sie Auffälligkeiten und Meerschweinchen-Krankheiten rechtzeitig erkennen. Wie aber ist der ideale Gesundheitszustand der kleinen Nager? Das Fell sollte glänzen und Augen, Nase und Mund dürfen nicht verklebt sein. Auch der Afterbereich sollte stets sauber und trocken sein.

Auch die Krallenlänge der Meerschweinchen ist regelmässig zu überprüfen. Im Idealfall nutzen sich die Krallen am Untergrund ab und sind nicht zu lang. Wenn sie dann doch einmal gekürzt werden müssen dann bitte mit einer speziellen Krallenschere. Mit etwas Übung können Sie das auch sicher selber erledigen – haben Sie Zweifel, dann kommen Sie mit dem Meerschweinchen bei mir in der Ordination vorbei und im Rahmen der Untersuchung zeige ich Ihnen auch, wie Sie am Besten die Krallen kürzen können.

Je nach Meerschweinchen-Rasse kann es sein, dass eine besondere Fellpflege notwendig ist. Bei Kurzhaarrassen ist normalerweise keine große Fellpflege von Nöten – die kleinen Nager halten ihr Fell meist alleine sauber.

Meerschweinchen-Rassen mit langen Haaren müssen meistens zusätzlich gebürstet werden, da sich sonst Schmutz in den Haaren verfängt oder die Haare verfilzen.

Wussten Sie schon, dass die Zähne von Nagetieren ein Leben lang wachsen? Manchmal ist es schwierig, die Zähne des geliebten Nagers zu begutachten – bieten Sie dem Tier jedoch etwas zu Knabbern an, kann meist ein Blick auf die Zähne geworfen werden.
Sind die Zähne zu lang oder eventuell sogar schief gewachsen kommen Sie bitte bei mir in der Ordination vorbei – es kann zu Problemen bei der Nahrungsaufnahme kommen.

Ich freue mich sehr auf Sie und Ihr Nagetier! Ihre Tierärztin Verena Senoner


Die Happy-End-Fellnase RUBI

 

“Das Internet kann zum Pranger des 21. Jahrhunderts werden. Die Entwicklung ist besorgniserregend.” Das sagte Ilse Aigner – BM in D für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vor einiger Zeit. Dass sie damit nicht unbedingt Recht hat beweist mein heutiger “Happy-End-Fall” – und RUBI.

 
RUBI ist ein Hund, der vor 4 Wochen von Barbara aus dem Tierheim geholt wurde. Schüchtern und vorsichtig ist RUBI dabei, sich in ihrer neuen Familie einzugewöhnen. Auch die “Großeltern” tun alles, um der Fellnase die Umstellung in die neue Familie zu erleichtern. Jedoch ist RUBI nicht nur schüchtern sondern – wie viele anderen Fellnasen auch – neugierig. Und hat im Garten ein klitzekleines Schlupfloch im Zaun gefunden, von dem bis zum Wochenende keiner gewusst hat. Einmal den Kopf durchgesteckt, Schultern nach und schon eröffnete sich eine neue Welt. In Nachbars Garten gab es viel zu entdecken – unter anderem auch das offene Gartentor. Und schon war RUBI fort. 2 Tage langes Suchen, Warten, Hoffen und Beten war für die Familie die Folge.

Gott sei Dank wurde RUBI von 2 netten Menschen gefunden, die die Fellnase mit nach Hause genommen haben, sie gebadet und gefüttert haben und natürlich auch mit ihr Gassi gegangen sind. Und genau da haben sie eine Passantin getroffen, die RUBI bereits durch die geschaltete Suchmeldung wiedererkannt hat. So wurde der Suche ein glückliches Ende gesetzt und RUBI ist wieder wohlbehalten zu Hause.

Zwei Sachen möchte ich Ihnen mit dieser Geschichte mit auf den Weg geben. Bitte “durchforsten” Sie Ihren Garten nach Schlupflöchern im Zaun. Mögen sie uns auch noch so klein erscheinen, manchmal sind sie groß genug, um eine unkontrollierte Abenteuerreise zu ermöglichen.

Ausserdem: unterschätzen Sie nie die Möglichkeit, die eine Suchmeldung per Internet bereithält! Registrieren Sie Ihre Fellnase bei www.animaldata.at und bei www.tasso.net.! Auch das Teilen per FB und auf sonstigen Social-Media-Plattformen kann Ihnen Ihre Fellnase – egal ob Hund oder Katze – schneller wieder zurückbringen!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Tipps für ein entspannteres Silvester!

Es ist bald soweit! Viele von uns Zweibeinern freuen sich darauf – das alte Jahr wird losgelassen, Pläne für das nächste Jahr werden geschmiedet, Vorsätze werden gemacht.

Was aber ist mit unseren Hunden? Viele genießen den Silvester-Abend ganz und gar nicht sondern leiden. Ich habe Hundetrainer Alexander Minnich dazu befragt.

V.S.: Lieber Alexander! Was tun, wenn sich der Hund fürchtet?

A.M.: Das Um und Auf in diesem Fall ist gleichzeitig auch das Schwerste: Ruhe bewahren. Denn der Hund liest – wie wir ja schon wissen – die Körpersprache und Energie seines Menschen. Man sollte sich dessen bewusst sein und Ruhe ausstrahlen. Es gibt beruhigende Floskeln, die jeder bei seinem Hund des öfteren verwendet. Soetwas wie “Alles ist gut” oder “Ruhig, es ist alles in Ordnung”.

V.S.: Wir sind ja meist versucht, den Hund durch Streicheln und Herzen zu beruhigen.

A.M.: Leider ist gerade das dann das falsche Signal. Es heisst für den Hund nämlich: “Es ist richtig, dass ich Angst habe. Mein Mensch bestätigt dass die Situation beängstigend ist.” Also gilt, dem Hund die Möglichkeit geben, bei dem Menschen Schutz zu suchen, jedoch nicht “Bemuttern”!

V.S.: Ich verwende ja ganz gerne auch z. Bsp. homöopathische Produkte, um den Tieren die Zeit zu erleichtern. Was hältst du davon?

A.M.: Nun ja, bei manchen Hunden schlägt so eine Therapie an, andere reagieren gar nicht darauf. Wichtig ist also, schon früh zu testen, ob Mittel wie Bachblüten z. Bsp. die Rescue-Drops bei der eigenen Fellnase wirken. Dann ist dagegen natürlich nichts zu sagen!

V.S.: Ich weiss ja, du hast eine ganz spezielle Methode zur Beruhigung der Hunde. Verrätst du uns deinen Trick?

A.M.: Trick? Nein, nicht wirklich. Es handelt sich um eine Massagetechnik, die ähnlich wie Akupressur wirkt. Es werden mit dem richtigen Druck die richtigen Punkte massiert. So kann der Hund entspannen und Muskelverkrampfungen lösen sich. Gerne zeige ich deinen Patienten, wie welcher Punkt zu massieren ist und stehe für Terminvereinbarungen zur Verfügung!

V.S.: Danke für das Gespräch!

Wenn auch Sie eine eher ängstliche Fellnase in Ihrer Familie haben – kommen Sie bei mir in der Ordination vorbei! Wir finden einen Weg, den Silvesterabend angenehmer zu gestalten!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

ps: das Foto habe ich mir von tier.tv geborgt weil es mir so gut gefallen hat!

Eeeentspannung!!!!!

Woran denken Sie bei Silikon? An Ihr Badezimmer und die dazugehörigen Fugen? An den Gugelhupf vom letzten Sonntag, den Sie in einer Silikon-Backform gebacken haben?

Ich will Ihnen heute ein Silikon-Produkt vorstellen, das Ihre Katze in Sekundenschnelle in den siebenten Himmel katapultiert: Eine SILIKONBÜRSTE, die nicht nur die losen Haare und Unreinheiten entfernt, sondern auch schonend weich auf empfindlichster Tierhaut ist.

Die Anwendung für Ihre Katze ist denkbar einfach: feuchten Sie die Bürste immer leicht an – das führt zum Aufheben der statischen Ladung – die Haare bleiben also an der Bürste kleben und fliegen nicht durch den Raum. Die Silikonbürste zieht die losen Haare magnetisch an, Ihr vierbeiniger Liebling entspannt sich merklich durch die angenehme Massage und die sanfte Fellreinigung.

Sie können die Bürste aber auch verwenden, um Tierhaare von Möbeln und Kleidern zu entfernen. Und wenn die Bürste selbst einmal gereinigt werden muss: ab damit in den Geschirrspüler oder in die Waschmaschine!

Die Bürste gibt es für kurz- oder langhaarige Katzen – ebenso aber auch natürlich für die bellenden Fellnasen!

In Kürze bei mir in der Ordination erhältlich! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Muffins, Hamburger und Salami! Alles Käse oder was?

 

Ein tageaktuelles Thema – und es geht wieder um bellende Fellnasen.

Sie haben ihn vermutlich schon gesehen – OBIE, den amerikanischen Dackel.

 

 

Er hatte eine Familie, die es wohl mehr als gut mit ihm gemeint hat. Mehrmals täglich gab es viel zuviel zu essen und zwischendurch einige Leckerlies. Das führte dazu, dass Obie 35 kg gewogen hat! Mehr als ein Jahr strikte Diät, viele lange Spaziergänge und eine Bauchstraffung waren notwendig, um Obie seine alte – normale – Dackelfigur wiederzugeben. Heute wiegt Obie gesunde 12,2 Kilogramm.

Warum ich diese Geschichte ausgesucht habe, um Sie bei mir zu posten? Weil ich immer wieder erlebe, dass wir Menschen es einfach zu gut mit unseren vierbeinigen Lieblingen meinen. Ab und an ein Leckerlie, ein Stückchen Butterbrot zum Frühstück, ein Bröckerl Leberwurst vom Herrchen, mehrere Stückchen Käse oder Schinken vom Junior der Familie. Alles zusammengezählt ergibt das eine zu große Kalorienzahl für eine schnüffelnde Fellnase. Vor allem, wenn die Futtermenge morgens und abends gleich bleibt.

Wussten Sie schon, dass 25 g Käse für einen Hund gleichbedeutend ist mit 2 großen Muffins für uns Zweibeiner? Oder aber 2 1/2 Scheiben Salami sich auf die Hundehüften schlagen wie bei uns Menschen 1 1/2 Hamburger?

Bitte denken Sie immer daran, wenn Sie Ihrer Fellnase das ein oder andere Leckerlie zur Belohnung oder einfach zwischendurch geben! Verbrennt Ihre Fellnase die Kalorien eher zurückhaltend schrauben Sie bitte die Futterdosis morgens und/oder abends zurück und zählen die gesamten Kalorien des Tages!

Gerne berate ich Sie und Ihre Fellnase in Sachen Ernährung! Ich freue mich auf Sie! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Zum HAAREraufen !

Heute drängt sich eine der Ordinations-Fellnasen naserümpfend in den Vordergrund. Denn auch Sandy, Rudelmitglied im Senoner-Clan bleibt vor dem Fellwechsel im Herbst nicht verschont.

Im Frühjahr und im Herbst findet bekanntlich der Fellwechsel beim Hund statt. Was aber führt eigentlich zum Abwerfen der lästigen Haare? Tageslichtdauer und Temperatur beeinflussen den Fellwechsel massgeblich. Doch wie bei allem ist auch der Fellwechsel individuell unterschiedlich. Manche Tiere haaren das gesamte Jahr über (das lässt sich besonders bei kastrierten Tieren häufig beobachten), Hündinnen zum Beispiel haaren meist vor der Hitze (Läufigkeit).

Und keine Angst, wenn es mal etwas länger dauert: der gesamte Haarwechsel – Ausfall und Neuwuchs – kann zwischen sechs und sieben Wochen dauern. Bei jungen Tieren vollzieht sich der Fellwechsel meist schneller als bei alten. Im Frühjahr ist die Haarung intensiver als im Herbst, da das Winterfell dichter ist.

Da unsere Hunde ja meist als Wohnungshunde gehalten werden und es so saisonal zu keinen grossen Temperaturunterschieden kommt ist oft ein Haarverlust über das ganze Jahr verteilt zu beobachten.

Tägliches Kämmen und Bürsten ist in der Phase des Fellwechsels sehr zu empfehlen. Speziell für das Entfernen der Unterwolle gibt es spezielle Kämme wie den Furminator oder Ähnliches. Aber auch eine Unterstützung der Haut durch Vitamine oder haut- und haarschonende Shampoos ist gerne gesehen.

Kommen Sie bei mir vorbei und lassen Sie sich beraten – ich habe kein Wundermittel anzubieten jedoch immer die Möglichkeit, Ihnen und Ihrer Fellnase die Fellwechselphasen zu erleichtern.

Wildtier oder Knutschkugel?

Sie krabbeln in unseren Gärten, recken ihre kleinen Stubsnäschen und haben gar winzige und entzückende kleine Pfoten. Ausserdem bereiten sie sich gerade vor – auf den herannahenden Winterschlaf.

Von wem ich rede? Ich gebe Ihnen noch einen klitzekleinen, stacheligen Hinweis: Ihren Körper bedecken bis zu 8.000 Stacheln und trotzdem ist es möglich, sie unbeschadet in die Hand zu nehmen.

Sie haben es sicher schon erraten: ich rede von Igeln. Diese putzigen kleinen Jung-Wildtiere sind gerade emsig in unseren (Vor-)Gärten unterwegs und versuchen, ihr optimales Gewicht für den Winterschlaf zu bekommen. Das ideale Winterschlafgewicht liegt bei Jungtieren bei etwa 500 g, 1000g und mehr haben Alttiere vorzuweisen.

Ob ein Igel alleine überwinterungsfähig ist oder nicht kann nur ein Tierarzt entscheiden – aber NUR KRANKE ODER VERLETZTE TIERE BENÖTIGEN MENSCHLICHE HILFE!!!! Manchmal reicht es schon, dem Igel im November am Fundort eine geschützte Futterstelle einzurichten. Aber auch im Herbst gefundene, kranke Tiere müssen nicht unbedingt in der geheizten Stube überwintert werden. Falls noch kein Frost herrscht können gesundete Igel nach der Rekonvaleszenz beim Menschen oft noch im späten Herbst wieder in die Natur entlassen werden – abendliche Zufütterung und die Schaffung von künstlichen oder natürlichen Unterschlüpfen ist die beste Igelhilfe, die sich eine kleine Stubsnase vorstellen kann.

Aber vergessen Sie bitte nicht: Ziel jeder Igelpflege muss es sein, das Wildtier wieder in seine gewohnte Umgebung und in die Freiheit zu entlassen! (p.s: das foto haben wir uns von naturfotografen-forum.de/o229542-Hedgehog%20Igel geborgt)

Ihre Tierärztin Verena Senoner
Igel im Herbst

Sitz, platz, bleib!

Alex Minnich bei der Arbeit

 

Ab und an will ich auch meine Partner zu Wort kommen lassen – diesmal freue ich mich sehr über ein Gespräch mit Alexander Minnich, der sich seit vielen Jahren mit Hunden und ihrer Erziehung beschäftigt.

 

Meine Fragen an Alexander:

V.S.: Was kann man als Hundehalter tun, um seine Fellnase gut zu leiten und ihr ein idealer Rudelführer zu sein?

A.M.: Es gibt selbstverständlich kein “Geheimrezept”, denn jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Kopf – manche sind leichter zu leiten, manche sind regelrechte Sturköpfe. Es gibt aber eine Vielzahl von konsequenten und richtigen Maßnahmen, die der Hundehalter anwenden kann, um die Erziehung seines vierbeinigen Begleiters zum Erfolg zu führen.
V.S.: Woran aber liegt es, dass manche Hunde entspannter reagieren als andere?
A.M.: Damit der ausgewachsene Hund ausgeglichen ist, sich wohlfühlt, seinem Rudelführer vertraut und im Endeffekt aus ihm ein unkomplizierter Hund wird, müssen bestimmte Entwicklungsschritte eingehalten werden. Als erstes gilt, bitte überforden Sie den Welpen nicht. Dies birgt das Risiko, dass er gestresst wird und wir wissen, wie es uns geht: Stress verhindert das Lernen. Fördern Sie nach Möglichkeit kein unerwünschtes Verhalten- auch wenn es noch so schwer fällt! Was meine ich damit: z. Bsp. streicheln, wenn der Hund ängstlich ist. Das gibt der Fellnase nämlich das Signal: es ist richtig, ängstlich zu sein. Der bessere Weg ist das Ignorieren, wenn der Hund Angst hat. Und ich weiss, wie schwer das fällt! Denn leider gilt: das erlernte unerwünschte Verhalten ist schwierig zu korrigieren.

V.S.: Vielen Dank für Ihre Tipps!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Das Bad in der (Sand-)Menge!

Wussten Sie schon, dass auch Chinchillas, Hamster oder Wüstenrennmäuse ab und an ein Bad geniessen wollen?

Wenn Sie sich jetzt ein Behältnis mit Wasser und darin herumspritzende kleine Nager vorstellen muss ich Sie leider enttäuschen.

Die Nagetiere “baden” am liebsten in natürlichem, staubfreien Badesand.

Was aber ist dabei zu beachten? Die Körner sollten die perfekte Grösse und Dichte haben und dabei noch rund sein. Dies sorgt nämlich dafür, dass die Körner durch die feine Haarstruktur der Tiere gelangen und für gesunde Haut und somit auch gesundes Fell sorgen.

Ausserdem wird das Zuhause unserer Nagerfreunde durch den Badesand insofern bereichert, da das natürlich angelegte Grabungsverhalten ausgelebt werden kann – ein Paradies für die Nager ist garantiert!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Welpenspielereien

 

 

Was passiert eigentlich, wenn die Tierarztpraxis zum Welpenspielplatz wird? Ist das erlaubt, erwünscht, sinnvoll?

 

 

Wir sagen JA. Denn nicht nur, dass das Welpenspiel als solches ein sehr sinnvolles Instrument ist, um die Fellnasen von Anfang an untereinander zu sozialisieren – es macht durchaus Sinn, das ab und an in einer Tierarztpraxis zu machen – so es der Platz und die Infrastruktur erlaubt.

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was denn der Sinn dahinter ist. Wir versuchen so, den Kleinen von Beginn an die Angst und die Scheu vor einer Arztpraxis zu nehmen. Die Welpen verbinden so die Tierarztpraxis mit positiven Empfindungen und erleben diese Umgebung in freundlichem und hellem Licht.

Wir können natürlich nicht versprechen, dass das ein Hundeleben lang anhält – aber ein positiver Beginn ist so schon einmal gemacht.

Ihre Tierärztin Verena Senoner und Hundetrainer Alexander Minnich

(zu finden auf www.facebook.com/dogs.minnich.at oder www.dogs.minnich.at)

Fellnasen-Erste-Hilfe

Kennen Sie das? Sie sind nichtsahnend mit Ihrer Fellnase unterwegs und plötzlich ist alles anders. Sie bemerken, dass Ihr treuer Begleiter dringend ärztliche Hilfe benötigt, sei es, weil er liegt und nicht mehr weitergehen kann, hechelt oder apathisch reagiert. Was tun?

Das Wichtigste ist mit Sicherheit einmal, selbst Ruhe zu bewahren. Und ich weiß, das ist eigentlich auch schon das Schwierigste. Was können Sie aber noch tun, um den Hund bis zum Tierarztbesuch zu stabilisieren?

Viele hilfreiche Tipps und Tricks verrate ich bei meinen “Erste-Hilfe-Kursen speziell für Hundebesitzer”. Sie erlernen, wie Sie einen Verband anlegen, welche Anzeichen es für lebensbedrohliche Umstände gibt und wie Sie den Weg vom hilflosen Zuseher zum hilfreichen Rudelführer gehen können.

Die Kurse sind in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert – die Senoner-Rudelhunde stellen sich für das Üben gerne zur Verfügung.

Nun zu den Fakten:

Ort:
Tierarztpraxis Senoner, Antonsgasse 14, 2500 Baden

Dauer:
ca 2 Stunden

Kosten:
€ 29 pro Person (Hunde müssen bei unseren Erste-Hilfe-Kursen zu Hause bleiben)

Mindestteilnehmerzahl: 3

Maximalteilnehmerzahl: 8

Die nächsten Termine:
Freitag, 27. September 2013, 19.00 Uhr
Samstag, 28. September 2013, 15.00 Uhr und 18.00 Uhr

verbindliche Anmeldungen bitte per e-Mail unter praxis@tierarzt-senoner.at

Ich freue mich auf Sie! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Saisonarbeit im Tiergehege !?!

 

Haben Sie unsere Ordinations-Geckos schon kennengelernt? Ja, auch diese Kaltblüter gehören zum Senoner-Clan. Alle, die diese Familienmitglieder besuchen wollen muss ich leider enttäuschen. Die Ordinations-Leopard-Geckos verabschieden sich in die wohlverdiente Winterpause.
Wussten Sie schon, dass die Tiere in eine Art Kältestarre fallen, eine Art Winterruhe? Die Herzfrequenz und Atmung werden extrem heruntergefahren, der Energieverbrauch wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Warum aber kommt es zu dieser Winterpause? Äußere Einflüsse wie Licht und Temperatur führen zu dieser Wandlung. Das führt mich natürlich zu der Frage, wie wir Menschen den Kriechtieren helfen können – und das ist eigentlich recht einfach. Es ist wichtig, daß wir Menschen den natürlichen Rhythmus der Natur nachahmen und uns dabei an den Begebenheiten im Herkunftsland der Tiere orientieren. Die Tiere besitzen zwar auch eine Art “innere Uhr” und nehmen auch den Jahreszeitenwechsel außerhalb des Terrariums wahr. Eine Verkürzung der Beleuchtungsdauer, eine Verringerung der Wärmezufuhr bringen die Tiere aber leichter in Überwinterungsstimmung.

Unsere Leopardgeckos beispielsweise bleiben auch bei abgeschaltetem Licht noch aktiv, sind jedoch längst nicht mehr so agil und hungrig, wie im Sommer. Bei ihren Artgenossen, den Bartagamen kann es passieren, daß sich diese vergraben und monatelang nicht blicken lassen. Was ist da aber wichtig? Der Bodengrund muss in der Tiefe leicht feucht sein, damit es den Tieren nicht zu trocken ist.

Eine Gesundenuntersuchung im Herbst – also einige Wochen vor der Winterruhe – gibt Sicherheit, dass die Reptilien gesund sind und eventuell von Parasiten befreit werden können, da die Darmtätigkeit der Tiere in der Winterpause minimiert ist.

Ich freue mich auf Sie und Ihre Terrarienbewohner und wünsche den Vierbeinern eine erholsamen Winterruhe! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Schildkröten und ihr Zuhause

“Eine Schildkröte, wegen ihrer Langsamkeit von einem Hasen gehöhnt, wagte es doch, ihn zu einem Wettlauf herauszufordern, den er auch, mehr aus Scherz als aus Prahlerei, annahm. Der Tag des Wettlaufs kam; das Ziel wird bestimmt, beide betreten in dem nämlichen Augenblick die Bahn.” …

Sicher können Sie sich an das Märchen mit der Schildkröte und dem Hasen erinnern!?! Heute möchte ich Ihnen einige Tipps zur Freilandhaltung europäischer Landschildkröten mitgeben – ganz gemäß dem diesmonatigen Spezialthema “Sicherheit!.

Nicht nur die Schildkröte im Märchen freut sich über Auslauf, auch IHRE wird es Ihnen danken. Beachten Sie bitte, dass die Gehegegröße für 2 ausgewachsene Tiere mindestens 15 m2 sein soll. Für jedes weitere Tier zählen Sie 2 m2 dazu. Schildkröten sind zwar nicht die Schnellsten, dafür aber sind sie ganz begabte Archäologen. Sie graben was das Zeug hält – daher sollte die Umzäunung mind. 40 cm hoch sein und sollte mind. 25 cm in die Erde eingelassen sein. Diese Umzäunung aber keinesfalls aus Maschendraht herstellen – die Gefahr von Schnittverletzungen bei Ausbruchversuchen ist sehr hoch!

Wussten Sie eigentlich, dass Schildkröten, obwohl schon durch ihren Panzer geschützt, ein interessantes Ziel für Hund, Katze, Marder, Krähe oder sonstige Raubtiere abgibt? Auch wenn Ihre Fellnase kein Interesse hat, die Schildkröte zu fressen – anknabbern und mit ihr spielen steht jedoch meist hoch im Kurs. Bitte sorgen Sie durch eine Abdeckung zb. mittels Drahtgaze von oben dafür, Ihren Hausgenossen vor neugierigen Bissen zu schützen!

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Reptil einen wundervollen Spätsommer und freue mich auf Bilder und Geschichten Ihrer tierischen Lebensgefährten! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Sommerzeit ist Grannenzeit!

Was gibt es Schöneres als an einem lauen Sommerspätnachmittag mit seiner Fellnase durch die Felder und Wälder zu streifen und die Alltagssorgen zu vergessen? Kaum etwas. Allerdings ist auch bei diesen Spaziergängen gerade zu dieser Jahreszeit Vorsicht geboten! Warum? Sommerzeit ist Grannenzeit!

Besonders die langhaarigen und die schlappohrigen Hunde sind in der Spätsommerzeit gefährdet, beim Spaziergang eine Granne „aufzugabeln“. Der Blütenstand der wild auf sehr trockenen Stellen, besonders an Wegrändern und Baumscheiben wachsenden Schliafhansl/Mäusegerste (Hordeum murinum) ist deshalb so gefährlich, weil die langen, rauen Ähren (Grannen) bei Berührung sehr leicht abbrechen und sich am Fell stöbernder Hunde anheften können. Die mit feinen Widerhaken bewehrten Grannenfäden verhindern ein Abschütteln und lenken die stacheligen Grannenspitzen, wie kleine Pfeile, tiefer ins Fell der Tiere hinein. Auf diese Weise können die Ähren oder Ährenteile in Ohren (Foto), Augen, Nasenlöcher oder in die Haut (vor allem im Zwischenzehenbereich) eines Hundes vordringen.

Während Grannen im Ohr, am Auge und in der Nase i.d.R. gut zu entdecken und damit auch schnell zu entfernen sind, stellen sie im Zwischenzehenbereich für Ihre Tierärztin/Ihren Tierarzt nicht selten ein größeres Problem dar.

Vielfach kann zunächst nur die Reifung des Abszesses durch eine Behandlung mit Zugsalbenverbänden beschleunigt werden. Platzt der Abszess schließlich auf, gelingt es leichter, die Grannenteile zu finden. Da Grannenfremdkörper für Ihr Tier immer hochgradig schmerzhaft sind, sollten Sie, wenn entsprechende Symptome auftreten, schnellstens Ihre Tierärztin / Ihren Tierarzt aufsuchen.

Um Ihr Tier vor Grannen so gut wie möglich zu schützen, empfehlen wir Ihnen folgende Prophylaxemaßnahmen:
Während der Sommermonate sollten vor allem die Haare im Zwischenzehenbereich langhaariger Hunde kurz geschnitten werden um die Kontrolle nach jedem Spaziergang zu erleichtern. Alternativ empfiehlt sich das Befeuchten der Pfoten zur besseren Übersicht. Haare auf den Innenseiten von Schlappohren sollten geschoren werden. Vor allem bei mittelgroßen schlappohrigen Rassen, wie z.B. Cocker etc., können für die Dauer der Spaziergänge die Ohren mit Haargummis verschlossen und geschützt werden

Geruhsame Spaziergänge und alles Liebe! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Katzen-Sicherheit!

 

Wussten Sie schon, dass am 8. August der internationale Welttag der Katze ist? Dies nehme ich zum Anlass, diesen “Welttiertag” mit meinem diesmonatigen Thema zu verbinden: “Sicherheit”.

 

 

„Es war so warm in der Wohnung, ich wollte nur kurz lüften, ich hab nur eine Sekunde weggeschaut“

Seit Wochen höre ich diese oder eine ähnliche Aussage von besorgten Katzenbesitztern bei jedem tierärztlichen Noteinsatz. Katzen gepackt vom Jagdinstinkt stürzen beim Fangversuch von Insekten oder Vögeln von Fenster- oder Balkonsimsen ab. Zu glauben, dass Katzen aus einem derartigen Unfall lernen ist leider ein Irrglaube.

Bis zum zweiten Stockwerk gehen Stürze oft glimpflich aus – Prellungen und Schürfwunden stehen an der Tagesordnung. „Flüge“ ab dem dritten Stockwerk können mit komplizierten Knochenbrüchen sowie massiven inneren Verletzungen einhergehen – diese müssen chirurgisch versorgt werden. Dies bedeutet mehrere Wochen Käfigruhe und schmerzhafte Nachbehandlungen für die Katze.

Nicht umsonst schreibt die 2. Tierhaltungsverordnung, die auf Grund des Tierschutzgesetzes erlassen wurde vor, dass bei Räumen, in denen Katzen gehalten werden, Fenster und Balkone mit geeigneten Schutzvorrichtungen zu versehen sind.

Deshalb – bitte achten Sie auf ihre miauenden Familienmitglieder! Und sollten Sie Fragen haben zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Impfungen beim Kaninchen

Liebe Tierbesitzer!

Der Frühling naht und die Natur beginnt zu erwachen. Leider erwachen auch die Gelsen, welche zwei für Kaninchen lebensbedrohliche Krankheitserreger übertragen können. Schützen Sie Ihr Kaninchen bereits jetzt durch eine Impfung gegen Myxomatose (Kaninchenpest) und Rabbit Haemmorrhagic Disease (RHD).

In den letzten Jahren treten diese Krankheiten wieder vermehrt auf, eine Therapie bleibt fast immer erfolgslos.

Für die Impfung verwende ich den neuen Impfstoff von Nobivac: Myxo-RHD. Dieser bietet bei einmaliger Injektion einen ganzjährigen Schutz für Ihr Kaninchen, d.h. eine zweimalige Grundimmunisierung bzw. eine Auffrischung im Herbst ist nicht mehr nötig.

  • MYXOMATOSE:
    Die Erregerübertragung erfolgt hauptsächlich durch Stechmücken. Auch eine Übertragung von Kaninchen zu Kaninchen oder über das Futter ist möglich. Myxomatose äußert sich durch Ödeme der Haut und/oder Entzündungen im Augen-Nasen Bereich. (Löwenkopfkrankheit) Der Verlauf ist meist tödlich.
  • RHD:
    Auch hier erfolgt die Ansteckung des Kaninchens durch den Stich einer infizierten Gelse. Der Krankheitsverlauf ist akut und sehr rasch. Es kommt zu plötzlichen Todesfällen.

Nur die vorbeugende Impfung schützt gegen Erkrankung. Auch Wohnungskaninchen sollten geimpft werden!

Ich berate Sie gerne.

 

Brenda sucht ein neues Zuhause

Diesmal suche ich, die schüchterne ‘Neugierdsnase’ Brenda, eine Familie, in der ich mich wohlfühlen und glücklich sein kann.
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Ich bin im Sternzeichen des Zwillings am 1.6.2007 geboren. Vor einiger Zeit wurde ich ins Tierheim “Haselnuss” in Szentes (Ungarn) gebracht, wo ich mit vielen anderen Fellnasen Tisch und Bett geteilt habe.

So wirklich wohl gefühlt habe ich mich dort nicht – da war mir einfach viel zu viel los und mit Menschen habe ich, bis ich nach Österreich gekommen bin, auch keine besonders gute Erfahrungen gemacht.

Ihr müsst wissen, ich bin noch schreckhaft und vorsichtig, wenn es rund um mich zu laut und hektisch wird. Im Februar 2013 hat mich Verena mit nach Österreich genommen. Ich wurde geimpft, gechipt und kastriert.

Schön langsam taue ich auf und habe meine Pflege-Familie schon lieb gewonnen. Da kann ich aber nicht für immer bleiben – sonst kann Verena, sie ist Tierärztin, keine anderen Fellnasen aufnehmen und sie gesund pflegen, so wie sie es bei mir gemacht hat.

Was müsst ihr sonst noch von mir wissen? Ich bin zwar vorsichtig und schüchtern, aber was rund um mich passiert interessiert mich schon brennend. Ihr müsstet mir noch eure Regeln lehren – ‘Sitz’, ‘Platz’ und ‘Bleib’ kann ich noch nicht wirklich – aber ich lerne es gerne, wenn Ihr euch für mich Zeit nehmt. Ich muss euch aber sagen, dass ihr Geduld haben müsst – es dauert ein bisschen, bis ich euch vertrauen kann.

Ich freue mich, wenn Ihr euch die Zeit nehmt und mich bei Verena besucht – ich wünsche mir ein heimeliges, warmes und friedliches Zuhause. Vielleicht könnt ja genau Ihr es mir geben?

Eure Brenda

Achtung, Zecken!

Liebe Tierbesitzer!

Wir haben am Wochenende die ersten Zecken gesichtet!
Machen Sie sich bereit und schützen Sie Ihre Fellnasen, denn mit aktiven Zecken ist bereits ab einer Temperatur von 7°C zu rechnen. Zecken sind widerstandsfähiger, als uns allen lieb ist.

Bereits jetzt sollte Zeckenschutz durch Repellents und abtötende Präparate beginnen!

 

Foto: (C) Dieter Schütz / pixelio.de


Wussten Sie schon?

  • Zecken können über 3 Wochen im Wasser überleben. Das heißt, Zecken werden in der Toilette nicht abgetötet!
  • Zecken können Waschgänge bei 40°C und 1000 Umdrehungen überleben. Erst Waschgänge von 60°C und Trocknertemperaturen von 60-70°C töten alle Zeckenstadien ab.
  • Zecken können eine Temperatur von -8°C überleben! Erst Einfrieren bei -20°C über 24 Stunden tötet eine Zecke.
  • Zecken können, wenn sie infiziert sind noch resistenter gegenüber Hitze und Kälte sein als Zecken, die nicht infiziert sind.

Ich helfe Ihnen gerne bei der richtigen Wahl des besten Mittels für Ihr Tier.

 

Einladung zum Tag der offenen Tür

Am Freitag, 1. März 2013, findet in meiner Praxis ein Tag der offenen Tür statt, zu dem ich Sie herzlich einlade.

Folgende Programmpunkte erwarten Sie:

  • 14:00 Uhr:
    Offizielle Eröffnung mit Hr. Bgmst. Kurt Staska, Gästen aus Wirtschaft und Politik
  • 15:00 Uhr:
    Informations-Vortrag zum Thema „Erste Hilfe bei Hund und Katze“
  • 16:30 Uhr:
    Informations-Vortrag zum Thema „Krümel, Bugs Bunny und Kaa die Schlange – Tipps und Tricks rund um die Haltung und Pflege kleiner oder seltener Haustiere“
  • 18:00 Uhr:
    Informations-Vortrag zum Thema „Hundepsychologie aus dem Fernsehen – Martin Rütter, Cesar Millan und Co. Was steckt dahinter?“

Zwischen den Informations-Vorträgen haben Sie Gelegenheit, sich bei Royal Canin über die optimale Ernährung Ihrer Tiere zu informieren bzw. sich mit mir auszutauschen.

Die Praxis arbeitet zusammen mit dem Tierschutzverein „Mentor4Dogs“. Die Stimme dieses Vereines, Petra Chiba, wird die Eröffnung auch musikalisch untermalen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Welpenspielstunde mit Verena Senoner

Im Leben eines Hundes spielen die Erfahrungen, die er in seinen ersten 16 Lebenswochen macht, eine prägende Rolle für sein zukünftiges Verhalten.

Die Welpenspielstunde bietet Welpen die Gelegenheit, Kommunikation mit Artgenossen zu üben. Hier kommen sie auch mit verschiedenen Umwelteinflüssen in Kontakt. Durch positive Erlebnisse wird das Vertrauen der Welpen und ihre Bindung zum Besitzer aufgebaut und gefestigt.

Im Kurs bekommen die Hundebesitzer Informationen rund um das harmonische Zusammenleben zwischen Hund und Mensch. Fragen zum Hund, zum Thema Gesundheit  und/oder Verhalten des Welpen werden ausführlich besprochen und individuelle Lösungen angeboten.

Frischgebackene Hundeeltern, aber auch Welpenbesitzer mit Hundeerfahrung und Kinder (in Begleitung eines Erwachsenen) sind in der Welpenspielstunde herzlich willkommen!

  • Termine: Samstags, nach Voranmeldung
  • Ort: Im Sommer auf einer Hundewiese /im Winter in meiner Tierarztpraxis Antonsgasse 14

Die erste Schnupperstunde ist kostenlos.
Um Voranmeldung (telefonisch oder per E-Mail) wird gebeten. Voraussetzung für die Kursteilnahme ist die zweimalige altersgemäße Impfung des Welpen.

 

***WELPEN-SCHNUPPERTAGE***

Alle Welpenbesitzer sind auch herzlich eingeladen, mit ihrem Welpen mehrmals während der Ordinationszeiten vorbeizukommen, damit sich das Tier auf positive Art und Weise an die Tierarztpraxis und die Atmosphäre gewöhnen kann. Die Welpen dürfen kurz spielen, den Behandlungstisch erkunden und bekommen Leckerlis.
Wir bitten jedoch um Verständnis, dass Notfälle und Termine immer Vorrang haben und daher manchmal aus organisatorischen Gründen kein Welpen-”Schnuppertag” stattfinden kann.

Für weitere Details kontaktieren Sie mich gerne persönlich.

 

Das neue Jahr ist erst ein paar Wochen alt und bald läuft alles wieder in gewohnten Bahnen.

Welche Vorsätze haben wir alle in das Jahr 2014 mitgenommen? Wieviele davon werden in die Tat umgesetzt oder schon bald vergessen sein?

Einige von Ihnen haben sicher den Vorsatz, das nächste Silvester für die im Haushalt lebenden Tiere erträglicher zu machen. Schon vor Weihnachten habe einige Alternativen vorgestellt, um Silvester entspannter zu gestalten.

Aber auch jetzt schon können Sie einiges dazu tun, um Gewitter- und Silvesteranschläge im kommenden Jahr zu entschärfen.

Ängste sind sehr einschränkend für einen Hund/eine Katze/ein Kaninchen, etc.. Das Training, die Geräuschängste zu therapieren, benötigt viel Geduld, Zeit und Einfühlungsvermögen von Seiten der Familie. Es gibt Geräusch-CDs, die die verschiedensten, für ein Tier durchaus merkwürdigen, Geräusche beinhalten (Sirenen, Feuerwerk, Verkehrslärm,… ). Die CD kann in der Wohnung ganz leise und kaum wahrnehmbar im Hintergrund laufen. Sinnvoll ist es, wenn man diese CD bei Dingen anschaltet, die das Tier als schön und angenehm empfindet! Bei einem Spiel, beim Fressen, etc. Wichtig ist, dass die Lautstärke so geregelt wird, dass das Tier auf die Geräusche nicht – oder höchstens entspannt reagiert. Die Geräusche dürfen nur minimal und auf einem längeren Zeitraum gesehen lauter gestellt werden. Dies ist wichtig, da das Tier sonst genau das Gegenteil empfindet! Wenn man die CD zu schnell zu laut stellt, wird sich das Tier erschrecken und die Desensibilisierung scheitert.

Eine andere Therapiemethode, die über einige Monate durchgeführt werden soll ist die der Massage. Eine Massage reduziert wissenschaftlichen Studien zufolge den Stresslevel beim Tier – ausserdem werden Blutzirkulation und Lymphfluss angeregt, Muskelschmerzen können gemindert werden und die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner wird verstärkt. Am Anfang ist es wichtig herauszufinden, was Ihr Tier mag und was nicht. Für manche ist leichter Druck angenehm, andere entspannen erst bei festerem Druck. Die Empfindlichkeit ist je nach Körperteil unterschiedlich, auch die Geschwindigkeit kann variiert werden. Natürlich gibt es einige Punkte, die bekanntermassen bei Massagen Entspannung nach sich ziehen – kommen Sie vorbei und wir zeigen Ihnen, wo diese Punkte liegen und wie Sie richtig massieren!

Und glauben Sie mir, die nächsten 11 Monate gehen schneller vorbei als uns allen lieb ist und der Silvesterabend 2014/2015 steht vor der Tür!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Auf gesunden Pfoten und ohne Schmerzen durch den Winter

Jedes Jahr behandle ich ab November vermehrt Hunde mit Verletzungen an den Pfoten sowie Übelkeit und Erbrechen in meiner Tierarztpraxis.

Warum ist das so?

Die meisten Hunde lieben es, im Schnee zu tollen. Aber auch Spaziergänge im Stadtgebiet stehen an der Tagesordnung. In urbanen Gebieten wird bei diesen Wetterbedingungen zu Streusplitt und Salz gegriffen, um die um Fußwege begehbar und Straßen befahrbar zu machen.

In der Ballenhornhaut unserer Hunde können durch Salz, Splitt oder auch harten Schnee feine Verletzungen entstehen. Häufig kommt es dadurch zu schmerzhaften und langanhaltenden Entzündungen.

Außerdem schlecken Hunde nach Winterspaziergängen oft ausgiebig an Pfoten und Fell. Dabei nehmen sie nicht beachtliche Mengen an Salz auf, was zu Gastritis mit Übelkeit und Erbrechen führen kann.

Was können Sie VOR dem Spaziergang tun?

  • Versehen Sie die Hundepfoten mit einem Pfotenbalsam bzw. Sheabutter.
  • Durch vorsichtiges Kürzen des überlangen Fells zwischen den Ballen wird die Klumpen-Bildung verringert.

Was tun WÄHREND des Spazierganges?

  • Schneeklumpen, die sich zwischen den Pfoten bilden bereits während des Spaziergangs entfernen.

Was tun NACH dem Spaziergang?

  • Pfoten und verschmutztes Fell – vor allem  am Unterbauch des Hundes – mit klarem Wasser reinigen.
  • Zusätzlich kann man die strapazierten Pfoten mit einem Pflegebalsam behandeln. Achten Sie dabei bitte darauf, dass Ihr Hund diesen nicht sofort abschleckt. Lenken Sie Ihr Tier z. B. mit einer Knabberei davon ab bzw. cremen Sie die Pfoten kurz vor dem Schlafengehen ein.

In meiner Praxis können sie einen eigens hergestellten Pfoten- und Pflegebalsam erwerben.

Der Pfotenbalsam ist ein Naturprodukt mit einem besonders breiten Wirkungsspektrum! Native Pflanzenöle wie Nachtkerzenöl ausökologischem Landbau, Sanddornöl aus Öko Landbau, Wildrosenöl Nativ aus kontrolliert biologischem Anbau vereint dieser Balsam.

Ausgewählte, naturreine ätherischen Ölen vervollständigen den Balsam zu einem Helfer für alle Fälle! Lavendel ist eines der beliebtesten und meist erforschten ätherischen Öle in der Aromatherapie.  Das ätherische Öl wirkt entzündungshemmend und sehr beruhigend. Cistrose wirkt stark antiviral, schmerzlindernd und fördert die Wundheilung. Das ätherische Öl Manuka aus Neuseeland wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und desinfizierend. Das Öl ist sehr hautpflegend und ausgleichend.

Preise:
15 ml                  € 8,–
30 ml                 € 12,–

Impfungen als Fundament

Was Sie als Tierbesitzer unbedingt wissen sollten!

  • Schutzimpfungen zählen zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen gegen verschiedene gefährliche Infektionskrankheiten, die unsere Haustiere nach wie vor bedrohen. Die in Österreich zugelassenen Impfstoffe sind alle auf Wirksamkeit und Verträglichkeit geprüft.
  • Eine solide Grundimmunisierung jedes Haustieres ist die Basis für einen optimalen Schutz, sowohl für das Einzeltier als auch für die Population. Die Grundimmunisierung soll im Welpenalter beginnen und endet mit einer Impfung 1 Jahr später (also im Alter von ca. 15–16 Monaten). Insgesamt sind somit 1–4 Impfungen als Basisschutz erforderlich.
  • Die Aufrechterhaltung des durch die Grundimmunisierung erzielten Schutzzustandes erfolgt durch regelmäßige Wiederholungsimpfungen. Ein jährlicher Impftermin ist unbedingt erforderlich; bei diesem wird im Beratungsgespräch zwischen dem Tierbesitzer und dem Tierarzt entschieden, gegen welche Krankheiten aktuell nachgeimpft werden muss.
  • Gegen manche Erreger ist dies unbedingt jährlich erforderlich, gegen manche können bei geringer Infektionsgefahr des Impflings längere Abstände gewählt werden, gegen manche muss das Impfintervall u.U. kürzer als 1 Jahr gehalten werden. Der Impfplan ist individuell an den Impfling anzupassen. Der Tierarzt ist der kompetente Berater bei dieser Entscheidung!
  • Vor jeder Impfung ist eine tierärztliche Untersuchung erforderlich, weil verschiedene Krankheiten den Impferfolg beeinträchtigen. Nur der Tierarzt kann feststellen, ob das Tier impfbar ist!

Impfmaßnahmen ersparen oftmals teure Behandlungskosten oder gar den Verlust des Haustieres. Die regelmäßige Schutzimpfung beim Kleintier stellt sozusagen eine „Krankenversicherung“ gegen die gefährlichsten Infektionskrankheiten dar. Der regelmäßige finanzielle Aufwand für die Impfung kann mit dem Mehraufwand für eine Kaskoversicherung beim Auto verglichen werden. Ebenso wie diese ist sie auch im „Fall der Fälle“ stets wesentlich günstiger als Behandlungs- und Folgekosten einer lebensgefährlichen Infektion bzw. des Totalschadens beim Auto.

Darüber hinaus vermeiden Sie auch Leid und Schmerzen und stellen somit einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz dar! Ihr geimpftes Tier trägt auch zum Schutz der Population bei, weil von geimpften Tieren ein wesentlich geringeres Infektionsrisiko ausgeht. In diesem Sinne: Wenn Ihr Tier reden könnte, würde es sich für eine Impfung entscheiden, denn „Vorbeugen ist besser als Heilen!“

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Ordinationszeiten:

MO und DO: 10:00 bis 14:00 Uhr
DI und FR: 16:00 bis 20:00 Uhr
SA: 10:00 bis 12:00 Uhr

Mittwoch geschlossen!

Termine sind außerhalb der Ordinationszeiten nach telefonischer Vereinbarung jederzeit möglich!