Dies & Das

Samtpfoten – Stubentiger – reissende Bestien?

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Unsere heutige “Wussten Sie schon … “-Kategorie ist den Stubentigern gewidmet, die seit Jahrhunderten um nicht zu sagen Jahrtausenden zu unseren liebsten Haustieren zählen.

Ist Ihnen bewusst, dass unsere schnurrenden, miauenden und sanften Samtpfoten fleischfressende Raubtiere mit kräftigen Kiefermuskeln und scharfen Zähnen sind?

Mit ihren stark ausgebildeten Reißzähnen können Fleisch und kleine Knochen zerkleinert werden. Die Eckzähne dienen vornehmlich dem Beutefang und dem Festhalten und Tragen der Beute. In ihrem natürlichen Lebensraum ernähren sie sich ausschließlich von kleinen Säugetieren (z. Bsp. Mäusen, Hamstern, etc.) und je nach natürlichem Beuteangebot auch in geringerem Maße von Vögeln, Amphibien, Reptilien und Spinnen.

Katzen können salzig, sauer und bitter unterscheiden, den süßen Geschmack können sie nicht wahrnehmen. Durch eine Erkältung jedoch können Katzen ihren Geruchssinn einbüßen und so den Appetit verlieren.

Was aber ist der große Unterschied im Bereich der Ernährung in den letzten Jahrzehnten?

Dem Fertigfutter werden mittlerweile bestimmte essentielle Nahrungsbestandteile wie z. Bsp. Taurin, Arginin, Lysin, Methionin, Cystein und Nicotinsäure künstlich zugesetzt. Bei der Verfütterung von menschlichen Speiseresten wurden diese Stoffe nur unzureichend zugeführt.

Lassen Sie sich nicht verunsichern in Sachen Fertigfutter – achten Sie auf die Inhaltsstoffe und suchen Sie ein Futter, das nicht nur gesund ist, die notwendigen Inhaltsstoffe enthält sondern Ihrer Samtpfote auch richtig gut schmeckt!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

 

Blickwinkel Hundeaugen!

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Manchmal erscheint uns die Welt grau in grau. Dann gibt es wieder Tage, da sehen wir alles rosarot. Gehen Sie doch einmal im Frühling mit offenen Augen durch die Landschaft.
Die prächtige Farbenpracht lässt keinen von uns Menschen unbeeindruckt.

 

Was aber sehen unsere treuen vierbeinigen Gefährten, wenn sie mit uns unterwegs sind? Dass Hunde nur schwarz und weiß sehen ist ein alter Mythos, der schon lange widerlegt werden konnte.
Menschen sehen die Farben rot, grün und blau. Aus diesen Farben entsteht ein Farbspektrum, das wir alle kennen. Beim Hund fehlt die Farbe rot – diese Farbe erkennt ein Hund also nicht. Die Sehschärfe ist vermutlich geringer als beim Menschen – vor allem ist sie auf Bewegung optimiert. Der Grund dafür liegt wohl in den Vorfahren unserer Haushunde – Wölfe mussten ihre Beute optisch selektieren.

Wenn Sie also das nächste Mal mit Ihrem Hund spazierengehen – sehen Sie die Welt doch mal mit seinen Augen!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Eeeentspannung!!!!!

Woran denken Sie bei Silikon? An Ihr Badezimmer und die dazugehörigen Fugen? An den Gugelhupf vom letzten Sonntag, den Sie in einer Silikon-Backform gebacken haben?

Ich will Ihnen heute ein Silikon-Produkt vorstellen, das Ihre Katze in Sekundenschnelle in den siebenten Himmel katapultiert: Eine SILIKONBÜRSTE, die nicht nur die losen Haare und Unreinheiten entfernt, sondern auch schonend weich auf empfindlichster Tierhaut ist.

Die Anwendung für Ihre Katze ist denkbar einfach: feuchten Sie die Bürste immer leicht an – das führt zum Aufheben der statischen Ladung – die Haare bleiben also an der Bürste kleben und fliegen nicht durch den Raum. Die Silikonbürste zieht die losen Haare magnetisch an, Ihr vierbeiniger Liebling entspannt sich merklich durch die angenehme Massage und die sanfte Fellreinigung.

Sie können die Bürste aber auch verwenden, um Tierhaare von Möbeln und Kleidern zu entfernen. Und wenn die Bürste selbst einmal gereinigt werden muss: ab damit in den Geschirrspüler oder in die Waschmaschine!

Die Bürste gibt es für kurz- oder langhaarige Katzen – ebenso aber auch natürlich für die bellenden Fellnasen!

In Kürze bei mir in der Ordination erhältlich! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Muffins, Hamburger und Salami! Alles Käse oder was?

 

Ein tageaktuelles Thema – und es geht wieder um bellende Fellnasen.

Sie haben ihn vermutlich schon gesehen – OBIE, den amerikanischen Dackel.

 

 

Er hatte eine Familie, die es wohl mehr als gut mit ihm gemeint hat. Mehrmals täglich gab es viel zuviel zu essen und zwischendurch einige Leckerlies. Das führte dazu, dass Obie 35 kg gewogen hat! Mehr als ein Jahr strikte Diät, viele lange Spaziergänge und eine Bauchstraffung waren notwendig, um Obie seine alte – normale – Dackelfigur wiederzugeben. Heute wiegt Obie gesunde 12,2 Kilogramm.

Warum ich diese Geschichte ausgesucht habe, um Sie bei mir zu posten? Weil ich immer wieder erlebe, dass wir Menschen es einfach zu gut mit unseren vierbeinigen Lieblingen meinen. Ab und an ein Leckerlie, ein Stückchen Butterbrot zum Frühstück, ein Bröckerl Leberwurst vom Herrchen, mehrere Stückchen Käse oder Schinken vom Junior der Familie. Alles zusammengezählt ergibt das eine zu große Kalorienzahl für eine schnüffelnde Fellnase. Vor allem, wenn die Futtermenge morgens und abends gleich bleibt.

Wussten Sie schon, dass 25 g Käse für einen Hund gleichbedeutend ist mit 2 großen Muffins für uns Zweibeiner? Oder aber 2 1/2 Scheiben Salami sich auf die Hundehüften schlagen wie bei uns Menschen 1 1/2 Hamburger?

Bitte denken Sie immer daran, wenn Sie Ihrer Fellnase das ein oder andere Leckerlie zur Belohnung oder einfach zwischendurch geben! Verbrennt Ihre Fellnase die Kalorien eher zurückhaltend schrauben Sie bitte die Futterdosis morgens und/oder abends zurück und zählen die gesamten Kalorien des Tages!

Gerne berate ich Sie und Ihre Fellnase in Sachen Ernährung! Ich freue mich auf Sie! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Sitz, platz, bleib!

Alex Minnich bei der Arbeit

 

Ab und an will ich auch meine Partner zu Wort kommen lassen – diesmal freue ich mich sehr über ein Gespräch mit Alexander Minnich, der sich seit vielen Jahren mit Hunden und ihrer Erziehung beschäftigt.

 

Meine Fragen an Alexander:

V.S.: Was kann man als Hundehalter tun, um seine Fellnase gut zu leiten und ihr ein idealer Rudelführer zu sein?

A.M.: Es gibt selbstverständlich kein “Geheimrezept”, denn jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Kopf – manche sind leichter zu leiten, manche sind regelrechte Sturköpfe. Es gibt aber eine Vielzahl von konsequenten und richtigen Maßnahmen, die der Hundehalter anwenden kann, um die Erziehung seines vierbeinigen Begleiters zum Erfolg zu führen.
V.S.: Woran aber liegt es, dass manche Hunde entspannter reagieren als andere?
A.M.: Damit der ausgewachsene Hund ausgeglichen ist, sich wohlfühlt, seinem Rudelführer vertraut und im Endeffekt aus ihm ein unkomplizierter Hund wird, müssen bestimmte Entwicklungsschritte eingehalten werden. Als erstes gilt, bitte überforden Sie den Welpen nicht. Dies birgt das Risiko, dass er gestresst wird und wir wissen, wie es uns geht: Stress verhindert das Lernen. Fördern Sie nach Möglichkeit kein unerwünschtes Verhalten- auch wenn es noch so schwer fällt! Was meine ich damit: z. Bsp. streicheln, wenn der Hund ängstlich ist. Das gibt der Fellnase nämlich das Signal: es ist richtig, ängstlich zu sein. Der bessere Weg ist das Ignorieren, wenn der Hund Angst hat. Und ich weiss, wie schwer das fällt! Denn leider gilt: das erlernte unerwünschte Verhalten ist schwierig zu korrigieren.

V.S.: Vielen Dank für Ihre Tipps!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Das Bad in der (Sand-)Menge!

Wussten Sie schon, dass auch Chinchillas, Hamster oder Wüstenrennmäuse ab und an ein Bad geniessen wollen?

Wenn Sie sich jetzt ein Behältnis mit Wasser und darin herumspritzende kleine Nager vorstellen muss ich Sie leider enttäuschen.

Die Nagetiere “baden” am liebsten in natürlichem, staubfreien Badesand.

Was aber ist dabei zu beachten? Die Körner sollten die perfekte Grösse und Dichte haben und dabei noch rund sein. Dies sorgt nämlich dafür, dass die Körner durch die feine Haarstruktur der Tiere gelangen und für gesunde Haut und somit auch gesundes Fell sorgen.

Ausserdem wird das Zuhause unserer Nagerfreunde durch den Badesand insofern bereichert, da das natürlich angelegte Grabungsverhalten ausgelebt werden kann – ein Paradies für die Nager ist garantiert!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

Welpenspielereien

 

 

Was passiert eigentlich, wenn die Tierarztpraxis zum Welpenspielplatz wird? Ist das erlaubt, erwünscht, sinnvoll?

 

 

Wir sagen JA. Denn nicht nur, dass das Welpenspiel als solches ein sehr sinnvolles Instrument ist, um die Fellnasen von Anfang an untereinander zu sozialisieren – es macht durchaus Sinn, das ab und an in einer Tierarztpraxis zu machen – so es der Platz und die Infrastruktur erlaubt.

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was denn der Sinn dahinter ist. Wir versuchen so, den Kleinen von Beginn an die Angst und die Scheu vor einer Arztpraxis zu nehmen. Die Welpen verbinden so die Tierarztpraxis mit positiven Empfindungen und erleben diese Umgebung in freundlichem und hellem Licht.

Wir können natürlich nicht versprechen, dass das ein Hundeleben lang anhält – aber ein positiver Beginn ist so schon einmal gemacht.

Ihre Tierärztin Verena Senoner und Hundetrainer Alexander Minnich

(zu finden auf www.facebook.com/dogs.minnich.at oder www.dogs.minnich.at)

Fellnasen-Erste-Hilfe

Kennen Sie das? Sie sind nichtsahnend mit Ihrer Fellnase unterwegs und plötzlich ist alles anders. Sie bemerken, dass Ihr treuer Begleiter dringend ärztliche Hilfe benötigt, sei es, weil er liegt und nicht mehr weitergehen kann, hechelt oder apathisch reagiert. Was tun?

Das Wichtigste ist mit Sicherheit einmal, selbst Ruhe zu bewahren. Und ich weiß, das ist eigentlich auch schon das Schwierigste. Was können Sie aber noch tun, um den Hund bis zum Tierarztbesuch zu stabilisieren?

Viele hilfreiche Tipps und Tricks verrate ich bei meinen “Erste-Hilfe-Kursen speziell für Hundebesitzer”. Sie erlernen, wie Sie einen Verband anlegen, welche Anzeichen es für lebensbedrohliche Umstände gibt und wie Sie den Weg vom hilflosen Zuseher zum hilfreichen Rudelführer gehen können.

Die Kurse sind in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert – die Senoner-Rudelhunde stellen sich für das Üben gerne zur Verfügung.

Nun zu den Fakten:

Ort:
Tierarztpraxis Senoner, Antonsgasse 14, 2500 Baden

Dauer:
ca 2 Stunden

Kosten:
€ 29 pro Person (Hunde müssen bei unseren Erste-Hilfe-Kursen zu Hause bleiben)

Mindestteilnehmerzahl: 3

Maximalteilnehmerzahl: 8

Die nächsten Termine:
Freitag, 27. September 2013, 19.00 Uhr
Samstag, 28. September 2013, 15.00 Uhr und 18.00 Uhr

verbindliche Anmeldungen bitte per e-Mail unter praxis@tierarzt-senoner.at

Ich freue mich auf Sie! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Schildkröten und ihr Zuhause

“Eine Schildkröte, wegen ihrer Langsamkeit von einem Hasen gehöhnt, wagte es doch, ihn zu einem Wettlauf herauszufordern, den er auch, mehr aus Scherz als aus Prahlerei, annahm. Der Tag des Wettlaufs kam; das Ziel wird bestimmt, beide betreten in dem nämlichen Augenblick die Bahn.” …

Sicher können Sie sich an das Märchen mit der Schildkröte und dem Hasen erinnern!?! Heute möchte ich Ihnen einige Tipps zur Freilandhaltung europäischer Landschildkröten mitgeben – ganz gemäß dem diesmonatigen Spezialthema “Sicherheit!.

Nicht nur die Schildkröte im Märchen freut sich über Auslauf, auch IHRE wird es Ihnen danken. Beachten Sie bitte, dass die Gehegegröße für 2 ausgewachsene Tiere mindestens 15 m2 sein soll. Für jedes weitere Tier zählen Sie 2 m2 dazu. Schildkröten sind zwar nicht die Schnellsten, dafür aber sind sie ganz begabte Archäologen. Sie graben was das Zeug hält – daher sollte die Umzäunung mind. 40 cm hoch sein und sollte mind. 25 cm in die Erde eingelassen sein. Diese Umzäunung aber keinesfalls aus Maschendraht herstellen – die Gefahr von Schnittverletzungen bei Ausbruchversuchen ist sehr hoch!

Wussten Sie eigentlich, dass Schildkröten, obwohl schon durch ihren Panzer geschützt, ein interessantes Ziel für Hund, Katze, Marder, Krähe oder sonstige Raubtiere abgibt? Auch wenn Ihre Fellnase kein Interesse hat, die Schildkröte zu fressen – anknabbern und mit ihr spielen steht jedoch meist hoch im Kurs. Bitte sorgen Sie durch eine Abdeckung zb. mittels Drahtgaze von oben dafür, Ihren Hausgenossen vor neugierigen Bissen zu schützen!

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Reptil einen wundervollen Spätsommer und freue mich auf Bilder und Geschichten Ihrer tierischen Lebensgefährten! Ihre Tierärztin Verena Senoner

Auf gesunden Pfoten und ohne Schmerzen durch den Winter

Jedes Jahr behandle ich ab November vermehrt Hunde mit Verletzungen an den Pfoten sowie Übelkeit und Erbrechen in meiner Tierarztpraxis.

Warum ist das so?

Die meisten Hunde lieben es, im Schnee zu tollen. Aber auch Spaziergänge im Stadtgebiet stehen an der Tagesordnung. In urbanen Gebieten wird bei diesen Wetterbedingungen zu Streusplitt und Salz gegriffen, um die um Fußwege begehbar und Straßen befahrbar zu machen.

In der Ballenhornhaut unserer Hunde können durch Salz, Splitt oder auch harten Schnee feine Verletzungen entstehen. Häufig kommt es dadurch zu schmerzhaften und langanhaltenden Entzündungen.

Außerdem schlecken Hunde nach Winterspaziergängen oft ausgiebig an Pfoten und Fell. Dabei nehmen sie nicht beachtliche Mengen an Salz auf, was zu Gastritis mit Übelkeit und Erbrechen führen kann.

Was können Sie VOR dem Spaziergang tun?

  • Versehen Sie die Hundepfoten mit einem Pfotenbalsam bzw. Sheabutter.
  • Durch vorsichtiges Kürzen des überlangen Fells zwischen den Ballen wird die Klumpen-Bildung verringert.

Was tun WÄHREND des Spazierganges?

  • Schneeklumpen, die sich zwischen den Pfoten bilden bereits während des Spaziergangs entfernen.

Was tun NACH dem Spaziergang?

  • Pfoten und verschmutztes Fell – vor allem  am Unterbauch des Hundes – mit klarem Wasser reinigen.
  • Zusätzlich kann man die strapazierten Pfoten mit einem Pflegebalsam behandeln. Achten Sie dabei bitte darauf, dass Ihr Hund diesen nicht sofort abschleckt. Lenken Sie Ihr Tier z. B. mit einer Knabberei davon ab bzw. cremen Sie die Pfoten kurz vor dem Schlafengehen ein.

In meiner Praxis können sie einen eigens hergestellten Pfoten- und Pflegebalsam erwerben.

Der Pfotenbalsam ist ein Naturprodukt mit einem besonders breiten Wirkungsspektrum! Native Pflanzenöle wie Nachtkerzenöl ausökologischem Landbau, Sanddornöl aus Öko Landbau, Wildrosenöl Nativ aus kontrolliert biologischem Anbau vereint dieser Balsam.

Ausgewählte, naturreine ätherischen Ölen vervollständigen den Balsam zu einem Helfer für alle Fälle! Lavendel ist eines der beliebtesten und meist erforschten ätherischen Öle in der Aromatherapie.  Das ätherische Öl wirkt entzündungshemmend und sehr beruhigend. Cistrose wirkt stark antiviral, schmerzlindernd und fördert die Wundheilung. Das ätherische Öl Manuka aus Neuseeland wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und desinfizierend. Das Öl ist sehr hautpflegend und ausgleichend.

Preise:
15 ml                  € 8,–
30 ml                 € 12,–

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Ordinationszeiten:

MO und DO: 10:00 bis 14:00 Uhr
DI und FR: 16:00 bis 20:00 Uhr
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