Sitz, platz, bleib!

Alex Minnich bei der Arbeit

 

Ab und an will ich auch meine Partner zu Wort kommen lassen – diesmal freue ich mich sehr über ein Gespräch mit Alexander Minnich, der sich seit vielen Jahren mit Hunden und ihrer Erziehung beschäftigt.

 

Meine Fragen an Alexander:

V.S.: Was kann man als Hundehalter tun, um seine Fellnase gut zu leiten und ihr ein idealer Rudelführer zu sein?

A.M.: Es gibt selbstverständlich kein “Geheimrezept”, denn jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Kopf – manche sind leichter zu leiten, manche sind regelrechte Sturköpfe. Es gibt aber eine Vielzahl von konsequenten und richtigen Maßnahmen, die der Hundehalter anwenden kann, um die Erziehung seines vierbeinigen Begleiters zum Erfolg zu führen.
V.S.: Woran aber liegt es, dass manche Hunde entspannter reagieren als andere?
A.M.: Damit der ausgewachsene Hund ausgeglichen ist, sich wohlfühlt, seinem Rudelführer vertraut und im Endeffekt aus ihm ein unkomplizierter Hund wird, müssen bestimmte Entwicklungsschritte eingehalten werden. Als erstes gilt, bitte überforden Sie den Welpen nicht. Dies birgt das Risiko, dass er gestresst wird und wir wissen, wie es uns geht: Stress verhindert das Lernen. Fördern Sie nach Möglichkeit kein unerwünschtes Verhalten- auch wenn es noch so schwer fällt! Was meine ich damit: z. Bsp. streicheln, wenn der Hund ängstlich ist. Das gibt der Fellnase nämlich das Signal: es ist richtig, ängstlich zu sein. Der bessere Weg ist das Ignorieren, wenn der Hund Angst hat. Und ich weiss, wie schwer das fällt! Denn leider gilt: das erlernte unerwünschte Verhalten ist schwierig zu korrigieren.

V.S.: Vielen Dank für Ihre Tipps!

Ihre Tierärztin Verena Senoner

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